Peter Kürten trat auf wie ein unauffälliger Biedermann. Stets korrekt gekleidet mit Hut, Anzug, Krawatte. Aber in Wahrheit war er ein Monster, das in den Jahren 1929 und 1930 Düsseldorf in Angst und Schrecken versetzte. Acht Kinder und Frauen wurden in dieser Zeit bestialisch ermordet, andere Opfer schwer verletzt – und lange tappte die Polizei im Dunkeln. Bis sie durch einen Zufall dem Täter auf die Spur kam: Peter Kürten.
Der Prozess gegen ihn war ein so noch nie erlebtes Spektakel, bereitwillig gestand er die Düsseldorfer und weitere Morde und wurde zum Tode verurteilt. Die beiden Düsseldorfer Journalisten Christian Herrendorf und Hans Onkelbach haben in vergilbten Akten recherchiert, Analysen über diesen Mann gelesen und nachgeforscht, warum er bis heute präsent ist, auch in der Kulturszene. Kleiner Spoiler: es gibt auch was zum Lachen.