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Kom(m)ödchen-Ensemble in den Produktionen:

Deutschland gucken  (seit Okt. 2014 mit Martin Maier-Bode, Daniel Graf, Maike Kühl, Heiko Seidel)

Freaks. Eine Abrechnung  (seit Nov. 2011 mit Christian Ehring, Maike Kühl, Heiko Seidel)

Sushi. Ein Requiem  (seit Jan. 2009 mit Christian Ehring, Maike Kühl, Heiko Seidel)

Couch. Ein Heimatabend  (seit Sep. 2006 mit Christian Ehring, Maike Kühl, Heiko Seidel)

 

Auf der Bühne:

 

Daniel Graf

war Pionier, dann FDJler. Heimlich hat er Flugblätter abgetippt und eine Bürgerbewegung mitbegründet. Er suchte nach einem Beruf, bei dem er sagen durfte, was er denkt. Er wurde Schauspieler. Abitur und Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Wichtige Stationen seiner Karriere sind unter anderem das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Theater Heidelberg und das Düsseldorfer Schauspielhaus. Jetzt ist er im Kom(m)ödchen angekommen. Endlich. Wir freuen uns! 
 
Foto: Christian Rolfes
 

Martin Maier-Bode

Das Kom(m)ödchen hat sein ganzes Leben begleitet. Als Teenager hat er dort das erste Mal Lore Lorentz gesehen. Das war eine Initialzündung. Später durfte er als junger Autor seine Texte dort aufführen. Mit dem Autorengespann Ehring und Jacobs hat er 1997 das Erfolgsprogramm „Die letzten Tage von Erkrath“ geschrieben. Und auch in der Zeit danach, als er in Hamburg für die „Sesamstraße“ und den „Henri-Nannen-Preis“ gearbeitet hat, als er in Berlin der künstlerische Leiter der „Distel“ wurde und während er mit diversen Solo- und Duoprogrammen quer durch Deutschland getourt  ist – blieb er dem Kom(m)ödchen immer verbunden. „Martin´s coming home!“ – auf der Bühne und als Autor. 
 
Foto: Christian Rolfes
 
 

Maike Kühl

Nach einjährigem Journalistikstudium absolvierte Maike Kühl ihre Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule. Es folgten ein Filmschauspiel-Workshop an der Filmakademie Ludwigsburg sowie Schauspielengagements an den Münchner Kammerspielen, in St. Gallen, Bern und Köln. Die in Bayern aufgewachsene Maike Kühl kann nicht nur perfekt spielen, singen und Hochdeutsch sprechen – seit 2006 beweist sie im Kom(m)ödchen, dass sie auf der Kabarettbühne zuhause ist.
 
Foto: Lin Lambert
 

Heiko Seidel

Kaum aus den Windeln, ging’s zum Schauspielunterricht in Dresden, später Clownschule bei Peter Shub (New York) und Akrobatikunterricht in Zürich. Er war zu sehen in Produktionen des Düsseldorfer Schauspielhauses oder des Bauhaus in Dessau. Diverse Abstecher in TV-Comedyformate runden das Bild ab. Seit 2002 hat Heiko Seidel nun seine künstlerische Heimat am Kay-und-Lore-Lorentz-Platz gefunden. Seine Wandlungsfähigkeit, sein nuanciertes Spiel und seine Fähigkeiten zur visuellen Komik sind aus dem Kom(m)ödchen nicht mehr wegzudenken und bescheren ihm eine stetig wachsende Fangemeinde.

Foto: Christian Rolfes

           

 

Hinter den Kulisssen: 

 

 

Dietmar Jacobs

Einer der profiliertesten Autoren des Landes und der Kopf hinter den aktuellen Ensembleproduktionen "Freaks“, "Sushi“ und "Couch“. Dietmar Jacobs studierte zunächst Germanistik und Romanistik in Köln und Siena und promovierte zum Thema "Das Kabarett der DDR in der Ära Honecker". Bei Doris Dörrie, Felix Huby, Jürgen Wolff und anderen lernte er das Drehbuchschreiben und arbeitet seit 1999 als Dozent an der Filmakademie Ludwigsburg. Er schreibt für Kabarettgrößen wie Jürgen Becker, Richard Rogler, Jochen Busse und Thomas Freitag und für TV-Formate wie "Mitternachtsspitzen", "Extra 3" und die "ZDF Heute Show". Für seine Mitarbeit an der Serie "Stromberg" erhielt Dietmar Jacobs den Grimme-Preis.
 
Foto: Melanie Grande
 

Dietmar Jacobs 

 

 

Im Ensemble, auf der Bühne, hinter den Kulissen, am Flügel und am Feudel:

Christian Ehring

Kabarettist, Co-Autor, Komponist, Pianist, und wenn's sein muss, wischt er auch noch mal feucht durch: Christian Ehring ist das Mädchen für alles. Er gehörte von 1998 bis 2002 bereits einmal zum Hausensemble („Die letzten Tage von Erkrath“). Nach vierjähriger Solotournee, mehreren Kabarettpreisen und reger Autorentätigkeit für Bühne und TV konnte der kreative Allrounder 2006 für das Kom(m)ödchen zurückerobert werden. Neben seinem Kom(m)ödchen-Engagement moderiert Ehring die NDR-Satiresendung Extra3 und gehört zum Team der ZDF Heute Show. Er hat als Autor „Deutschland gucken“ mitgeschrieben und steht nach wie vor in den Stücken „Couch“, „Sushi“ und „Freaks“ auf der Kom(m)ödchen-Bühne.
 
Foto: Harald Hoffmann
 
 

Der Einpeitscher:

Hans Holzbecher

machte aus drei Akteuren sieben Figuren und aus "Couch“ das, was es ist: eine turbulent in Szene gesetzte Komödie zwischen Kabarett, Sitcom und Theater. Mit "Sushi“ und "Freaks“ und „Deutschland gucken“ setzt er diesen Erfolgstrend fort. Hans Holzbecher studierte Schauspiel im H.B. Studio, New York, und wirkte als Schauspieler und Sänger in zahlreichen Theater-, Film- und Musicalproduktionen mit. Mittlerweile ist er einer der gefragtesten Kabarettregisseure des Landes. Für seine Regiearbeit für "Verzeihen Sie, ich bin eine Stricknadel" wurde er mit dem Deutschen Literaturtheaterpreis ausgezeichnet. Seit Mai 2009 ist Hans Holzbecher auch mit eigenem Kabarettsolo auf Tour.
 
Foto: Joyce Ilg