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Konrad Beikircher

#BEETHOVEN – dat dat dat darf!

April 19

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Dass er die Fünfte, die Neunte, den Fidelio oder die Wut über den verlorenen Groschen geschrieben hat, weiß jeder. Privat war er allerdings alles andere als ein Fackelträger abendländischer Moral: Der Schwerenöter war hinter Frauen her, aber hallo. Er jonglierte mit dem Geld, dass es jeden Hütchenspieler begeistert hätte, er schrieb immer wieder Rheinlieder und versteckte sie in berühmten Kompositionen, weil der Rhein in Wien kein Schwein interessierte, er war verlobt mit einer Bonnerin, die ebenfalls in Wien lebte, er war ein Helikopteronkel wie er im Buch steht, er hat Fürsten erpresst und der Trinker Beethoven war ein launiger Griesgram, der allein mit seinem Lachen Geld hätte verdienen können, so laut und ansteckend war es.

Kurz: Der große, unberührbare Titan, der größte Komponist und der Held der Menschheit war im Alltag – was ein Glück – ein ganz normaler Mensch. Was das alles mit „dat dat dat darf!“ zu tun hat? Kommen Sie doch vorbei, Beikircher erzählt es Ihnen!