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Kohle, Knast und Kaviar – Die Pooth-Affäre

November 26

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Franjo Pooth und seine Firma Maxfield stürzten die Stadtsparkasse 2008 in eine teure Führungskrise. Der Ehemann der seinerzeit bereits berühmten und erfolgreichen Moderatorin Verona Pooth war mit seinem Unternehmen, das vor allem aufgepeppte Handy zu verkaufen versuchte, ins Schleudern geraten. Plötzlich standen rund 9 Millionen Euro „im Feuer“. So nennen es Banker, wenn ein Kredit nicht mehr zurückgezahlt werden kann. In diesem Fall war die Stadtsparkasse Düsseldorf das Geldinstitut, das diesen Verlust hinnehmen musste. Nach und nach stellte sich heraus, dass man Franjo Pooth sehr nachlässig das Geld geliehen hatte, Sicherheiten waren nicht ausreichend verlangt worden. Offenbar hatte der prominente Name die Verantwortlichen leichtsinnig werden lassen. Am Ende mussten der Vorstandsvorsitzende und sein Vertreter gehen. Es kam sogar zu strafrechtlichen Verfahren wegen Bestechung und Bestechlichkeit, auch Franjo Pooth wurde belangt und verurteilt.

Der Journalist Hans Onkelbach war damals einer der Berichterstatter zum Pooth-Skandal der Stadtsparkasse. Gemeinsam mit seinem Kollegen Christian Herrendorf erzählt er die Hintergründe und die besonderen Beziehungen, die es zwischen den in den Fall verstrickten Personen gab.